Am 5. Juni machte sich eine Frauengruppe auf den Weg nach Berlingen, um den Spuren des Thurgauer Künstlers Adolf Dietrich nachzugehen. Das kleine feine Museum beeindruckt durch seine Gegensätze von modern und historisch, es erzählt Geschichten von damals und heute. Im Erdgeschoss wurden wir im kürzlich renovierten, bunt gestalteten Vortragsraum empfangen, und im ersten Stock tauchten wir ein in die Zeit vor rund 70 Jahren: Die Malstube Dietrichs präsentiert sich noch genau so wie damals, als der Künstler starb. Bettina Huber wusste uns viel über ihn zu erzählen, mehr noch sprechen aber seine Bilder: Von den Seelandschaften und ihren Stimmungen, von Pflanzen, Tieren und Menschen.
Im Gärtchen mit Seeanstoss hinter dem Haus erhielten wir einen stärkenden Imbiss. Die Hälfte der Frauen machte sich nachher auf zu einer kleinen Wanderung zum Arenenberg, während die andere den Heimweg antrat. Ein schöner, sonniger Nachmittag, reich an Kunst, an Rosen und an Gesprächen – was will frau mehr!?
Veronika Portmann
Auf den letzten Sonntag im April luden der Gemeinnützige Verein, der Musikverein und das Alterszentrum Weinfelden zur traditionellen Jubilarenfeier ein. Der Musikverein eröffnete die Feier mit frohen Klängen. Zwei Hundertjährige und zwanzig Personen, die ihren 90. Geburtstag feiern dürfen, versammelten sich im Alterszentrum zu einer schönen Feier. Begleitet von ihren Angehörigen genossen alle einen gemütlichen Nachmittag mit Gratulationen, Musik und Zvieri. Stadtrat Valentin Hasler überbrachte die Grüsse der Stadt Weinfelden. Mit verschiedenen festlichen Melodien, gespielt vom Musikverein, wurden die Feiernden unterhalten. Der Gemeinnützige Verein erfreute die Jubilare mit einer Geschenktasche gefüllt mit Gottlieber Hüppen, einem Fläschchen Wein und einem blühenden Blümlein.
Im Anschluss daran durften alle an schön gedeckten Tischen den feinen Imbiss, offeriert vom Alterszentrum, geniessen. Die Frauen des Gemeinnützigen Vereins waren während des ganzen Nachmittags für das leibliche Wohl besorgt. Angeregte Gespräche in netter Gesellschaft rundeten den feierlichen Anlass ab.
Brigitte Vonwiller
Zu den Organisationen, welche wir unterstützen, gehört das «Roundabout» des Blauen Kreuzes Weinfelden. Es ist ein Tanzangebot für junge Mädchen (neu auch für Jungs), welche in der anspruchsvollen Lebensphase des Heranwachsens miteinander gute Gruppenerfahrungen machen und viel Spass mit Musik, Bewegung und ihrem Körper haben. Bei der Jahresversammlung traten 25 Mädchen auf, auch um zu zeigen, wie unsere Unterstützung wirkt. Ob Kids (8 bis 11Jahre) oder Youth (11 bis 20): Die Mädchen begeisterten uns meist ältere Zuschauerinnen mit ihren Choreografien, bei Hip-Hop oder Ausdruckstanz.
Die Jahresversammlung fand dieses Jahr am 22. April 26 statt. Die zahlreichen Gäste durften gleich zu Beginn den Auftritt der Gruppe Roundabout geniessen.
Nach diesem rührenden Auftritt von «Roundabout» wurde der geschäftliche Teil der Jahresversammlung zügig abgehandelt und anschliessend beim tollen Apérobuffet des Alterszentrums ein reger und fröhlicher Austausch gepflegt.
Veronika Portmann, Verena Rusch
Wenn 10 Leute zusammen Guetzli backen, ist es für alle ein Gewinn: Mehr Guetzlisorten, mehr Unterstützung und vor allem mehr Spass. So geschehen am 29. Dezember, und es war nicht das letzte Mal!
Veronika Portmann
Am Samstagmorgen vor der Brockenstube freuten sich die treuen Kundinnen und Kunden, wieder einen frischen Adventskranz oder ein hübsches Kerzengesteck zu kaufen. Bereits am wöchentlichen Freitagsmarkt waren sehr viele Werke verkauft worden. Der Erlös wird dem Fonds „Mutter und Kind“ vom Thurg. Gemeinnützigen Frauenverein TGF gespendet.
Bilder: Gerda Hübner und Esther Stokar
Gesang aus vielen Kehlen und fröhliche Rhythmusspiele – so könnte man den Inhalt des Anlasses zusammenfassen, welcher das Dreigespann Landfrauen, Frauengemeinschaft und Gemeinnütziger Verein am 19.11. 25 gemeinsam anboten. Claudia Dahinden vertrieb mit ihrer Munterkeit und motivierenden Art jede Müdigkeit und brachte die ungefähr 30 Leute – mehrheitlich Frauen – in Schwung!
Veronika Portmann
So viel Frauenpower auf einem Bild!
Drei ehemalige Präsidentinnen des Frauenvereins Weinfelden und die aktuelle Präsidentin des Gemeinnützigen Vereins Weinfelden.
Siebzig reiselustige Frauen und Männer folgten der Einladung des Gemeinnützigen Vereins. Die Reise führte mit dem doppelstöckigen Apfelcar nach Appenzell. Bereits vorgängig konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine der beiden Führungen anmelden.
So machte sich die eine Gruppe gleich nach der Ankunft auf den Weg zur Produktionsstätte des bekannten Appenzeller Alpenbitter. Dort konnten sie dann mit allen Sinnen die Appenzeller Kräuterwelt erkunden und viel Interessantes über die Herstellung des besonderen Trunkes erfahren, so zum Beispiel, dass es 42 Kräuter im original Appenzeller Alpenbitter hat. Das Rezept ist und bleibt jedoch ein streng gehütetes Geheimnis. Im Anschluss an die Führung konnten dann der geheimnisvolle Trunk und noch verschiedene andere Produkte degustiert werden.
Die zweite Gruppe fuhr mit dem Car weiter nach Gontenbad zur Mineralquelle Goba. Dort wurde der Gruppe allerlei Wissenswertes über das kostbare Nass erzählt. Man konnte nur hören und staunen. So braucht das Wasser sage und schreibe 24 Jahre, bis es durch den Fels des Alpsteins bis zu Quelle gesickert ist. Auch die zweite Gruppe durfte an einer Verköstigung der inzwischen reichhaltigen Palette von Goba-Getränken teilnehmen.
Anschliessend lud der Vorstand des Gemeinnützigen Vereins alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kulinarischen Nachtessen ins Hotel Säntis ein. Zur grossen Überraschung der Gäste spielte während dem ganzen Abend die Appenzeller Musikgruppe «Gäätligruess». Die drei jungen Musikerinnen und Musiker spielten typische Appenzeller Musik auf dem Hackbrett (Jonah), dem Akkordeon (Shania) und dem Klavier (Tanja). Den einen oder andern regte die Musik an und sie liessen sogar das Tanzbein schwingen. Bei fröhlichem Zusammensein und Musik hiess es nach fortgeschrittener Stunde Abschied nehmen.
Der Apfelcar der Firma Madörin brachte uns zufrieden in den heimatlichen Hafen nach Weinfelden zurück.
Text: Brigitte Vonwiller, Bilder: Verena Rusch, Regula Müller
Im Laufe des Tages verzieht sich der Regen samt Wolken und wir starten unseren Anlass bei trockenem und schönem Wetter. Da freuen sich nicht nur die Velokurierinnen.
Hübsch dekoriert präsentiert sich der Blumenstand und lässt das eine oder andere Herz höherschlagen. Die Blumengrüsse werden bestaunt, gelobt und natürlich auch verschenkt. Es ist eine wahre Augenweide und Freude für alle.
Einen grossen Dank gilt allen helfenden Händen. Begonnen bei den Personen, welche die Gestecke hergestellt, verkauft oder überbracht haben. Einmal mehr ein super Zusammenspiel im Team.
Verena Rusch
Bei schönstem Sommerwetter treffen sich 16 interessierte Personen im Haffterpark. Kläus Kappler erzählt uns vom damaligen Konzept des Parkes und zeigt uns anhand der Bepflanzung, wie sich der Garten verändert hat. Es wird uns nebst der Vielfalt bewusst, dass ein Garten immer mit Blick in die Zukunft geplant werden muss.
Anschliessend verschiebt sich die Gruppe zum Gemeinschaftsgarten in der Nähe des Friedhofes. Eindrücklich, dass ein Stück Erde so sorgfältig und mit Herzblut von ca. 25 verschiedenen Partien gepflegt und gehegt wird. Nicht nur der Garten oder die Ernte ist wichtig, sondern auch die vielen schönen Begegnungen und Kontakte, die dadurch entstehen.
Zum Schluss sind wir im Schulgarten, der dem Martin Haffter Schulhaus angegliedert ist. Veronika Portmann berichtet uns mit Begeisterung von diesem schönen Angebot. Schulkinder haben mit diesem Projekt die Möglichkeit, die Natur aus nächster Nähe kennen zu lernen. Jedes Kind ist für sein eigenes Beet verantwortlich und erlebt dabei hautnah, was es für ein gutes Wachsen alles braucht. Die Vielfalt und das biologische Gärtnern stehen im Vordergrund. Natürlich ist die Ernte der Früchte und das gemeinsame Geniessen auch sehr wichtig.
Wir sind von den speziellen Gärten beeindruckt und lassen den Nachmittag bei einem gemütlichen Zvieri mit kleiner Ernte aus dem Schulgarten ausklingen. Zufrieden treten wir den Heimweg an. Danke den kundigen Fachpersonen für die spannenden Erläuterungen. Einmal mehr schärft es den Blick auf Details in der Natur.
Verena Rusch
Am Freitag war Bringtag und am Samstag Holtag. Diesmal wurde der Anlass zum ersten Mal auf der Infotafel der Stadt Weinfelden angekündigt. Ob das wohl der Grund dafür war, dass viele Bringende zum ersten Mal teilnahmen? - Uns hat es jedenfalls gefreut! Einmal mehr ein gelungener Anlass.
Bilder: Brigitte Brun
Gemeinnütziger Verein 8570 Weinfelden, 2026